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Mai 19, 2012

Mai 16, 2012

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Tipps zum Autoverkauf

by Die Redaktion — Categories: Informationen — Tags: , , , , Leave a comment

© Schlierner - Fotolia.com

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Wer sein Fahrzeug im Internet zum Verkauf anbietet, der sollte sich zuvor einige Gedanken über die Verkaufsverhandlungen machen. Oftmals sind die Verkäufer bei der Verhandlung vollkommen überfordert und nach dem Verkauf sehr enttäuscht. Damit Ihnen das nicht passiert, sollten Sie einige Regeln beachten. 

Zuerst sollten Sie sich natürlich Gedanken über den Preis machen und in der Anzeige wichtige Eckdaten nennen. In einer Anzeige sollte das Alter Ihres Wagens und die Anzahl der Vorbesitzer genannt werden. Hierzu gehört auch die Nennung der Unfälle. Verheimlichen Sie dem Käufer diese Tatsache, kann er Sie am Ende wegen arglistiger Täuschung sogar verklagen. In der Annonce sollte zudem der Zeitraum der möglichen Übergabe genannt werden. Wenn Sie Ihr Auto vor dem Verkauf von der Werkstatt haben durchchecken lassen, sollten Sie dies auch nennen. 

Meldet sich ein potentieller Kunde auf Ihre Anzeige, müssen Sie ihm unbedingt wahrheitsgetreu auf seine Fragen antworten. Ist Ihr Fahrzeug bereits lackiert worden, so sollten Sie ihm das spätestens jetzt sagen. Wenn Sie ihr Auto verkaufen, möchten Sie natürlich dementsprechend einen guten Preis erzielen. Auf der anderen Seite liegt natürlich auch dem potentiellen Käufer daran so wenig wie möglich zu bezahlen und so werden Sie wahrscheinlich im Gespräch mit einem Interessenten nicht drum herum kommen zu verhandeln. Wichtig ist es, dass Sie sich vor dem Gespräch bereits Gedanken machen, wie weit Sie mit dem Preis runtergehen möchten. 

Wenn Sie sich einig geworden sind, sollten Sie mit dem Käufer unbedingt einen schriftlichen Vertrag abschließen. Sollte dieser auf Ihren Vorschlag nicht eingehen wollen, machen Sie ihm klar, dass er das Fahrzeug nur dann haben kann, wenn er unterschreibt. Ist beidseitig unterzeichnet worden und der Eingang des Geldes auf Ihrem Konto erfolgt, können Sie das Auto dem neuen Inhaber übergeben. Wer das Geld bar erhält, muss den Eingang ebenfalls quittieren.


Mai 10, 2012

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NKOTBSB in der Hamburger O2-World

by Die Redaktion — Categories: Hamburg — Tags: , , , Leave a comment
© Thorsten Schier - Fotolia.com

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Alleine der Name „New Kids on the Block“ hat in den 80er Jahren scharenweise Mädchen im Teenageralter ohnmächtig werden lassen. Ihr Erfolg war so riesig, dass sie auf dem Gipfel ihres Erfolges zu den höchstbezahlten Musikern der Welt gehört haben. Sie waren die Vorreiter für Take That, die Backstreet Boys, NSYNC und viele andere Boygroups, die folgten. Als sich 1994 die NKOTB auflösten, war der Schmerz der Fans schnell verflogen, denn es folgten zahlreiche andere Boygroups, die die NKOTB ersetzten. Eines der erfolgreichsten Nachfolger waren Take That und die Backstreet Boys. Letztere verkauften mehr als 100 Millionen Tonträger bis zu ihrer Auflösung im Jahr 2002.

Danach ist es still um sie geworden, doch nun, nach jahrelanger Abstinenz gehen die „Jungs“ wieder auf Tour und zwar gemeinsam. Es beschleicht einen hierbei der Verdacht, dass sie alleine keine großen Säle mehr füllen können. Aber gemeinsam haben sie es noch einmal geschafft, die NKOTB und die Backstreet Boys. Doch was vor Jahren haufenweise Teenies anzog, erwies sich diesmal eher als eine peinliche Ansammlung in die Jahre gekommener Möchtegernteenies. In der O2 World in Hamburg fühlten sich die zahlreich gekommenen Fans der beiden Bands in eine andere Zeit zurückversetzt. Frauen zwischen Anfang 30 und Mitte 40 kamen und verhielten sich wie Teenies. Sie trugen die Kleidung, die sie auch schon vor 20 bis 25 Jahren getragen haben, benahmen sich wie gerade in die Pubertät gekommene kleine Mädchen und zeigten somit, dass Peinlichkeit keine Altersbegrenzung kennt.

Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand eine Band mag und ein Konzert besucht, aber die einfach gestrickten Boygroup-Melodien müssten die Frauen spätestens jetzt hinterfragen. Doch danach muss man lange suchen. Natürlich gibt es auch diejenigen, die es mit einem Augenzwinkern aufnehmen, doch bei vielen sieht die Begeisterung für die NKOTB oder auch Backstreet Boys viel zu ernst aus. Ein eigenartiges Comeback.

Mai 2, 2012

Kongress zur Zukunft der Hafenregion

by Die Redaktion — Categories: Hafen — Tags: , , Leave a comment
© Amba - Fotolia.com

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Beim 4. See-Hafen-Kongress in Hamburg haben rund 100 Teilnehmer aus den Bereichen Hafenwirtschaft und Logistik sowie aus der Chemie- und Pharmabranche darüber diskutiert, wie die Zukunft der Küstenregion aussehen und gestaltet werden soll. Weitere Themen waren die Herausforderungen, vor denen die maritime Wirtschaft heute steht, sowie die Anforderungen, die die Chemiebranche an die Seehäfen stellt. Auch Maßnahmen, die für eine effiziente Hinterlandanbindung unabdingbar sind, standen im Vordergrund der Diskussionen.
Zum 4. See-Hafen-Kongress hatten die UMCO Umwelt Consult GmbH und der Hafen Hamburg Marketing e.V. geladen. Die Teilnehmer hatten die Gelegenheit, über Probleme in den beschriebenen Bereichen zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Der einhellige Tenor bei sämtlichen Diskussionen lautete, dass man gemeinsam Handeln muss, um sämtlichen Anforderungen wie zum Beispiel den immer steigenden Ladungsmengen gerecht werden zu können.
Die Eröffnungsrede wurde von Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch gehalten. Er hat dabei zu mehr Geschlossenheit aufgerufen und in Bezug auf die norddeutschen Küstenländer betont, dass in Zukunft Konkurrenz durch Kooperation ersetzt werden soll. Aus seiner Sicht sei es wichtig, die bereits bestehende Zusammenarbeit der Seehäfen an der Unterelbe auszubauen und weiter voranzutreiben. Man müsse gerade bei großen Infrastrukturprojekten länderübergreifend denken. Nur so könne man – so der Wirtschaftssenator Horch – das Wachstum im Seegüterverkehr bewältigen und weiterhin international wettbewerbsfähig bleiben.
Aktuelle Zahlen zeigen deutlich, dass sich die Branche wieder im Aufwind befindet: der Gesamtumschlag in Hamburg ist im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent auf rund 132 Millionen Tonnen gestiegen. Doch damit die Branche ein weiteres Wachstum erfolgreich bewältigen und für sich nutzen kann, müssen entsprechende Rahmenbedingungen zur Standortsicherung der norddeutschen Häfen dringend geschaffen werden. Experten sind der Meinung, dass im Hafen Ansiedlungsmöglichkeiten für die Industrie geschaffen werden müssen. Außerdem muss die Fahrrinne der Elbe angepasst werden. Weiterhin gilt es, Terminalkapazitäten und Umschlagflächen auszubauen. Es müssen auch wichtige Infrastrukturprojekte vorangetrieben werden. Dazu zählen unter anderem die Hafenquerspange, die Y-Trasse sowie der Neubau der Köhlbrandbrücke.

April 25, 2012

Weltnacht des Buches in Hamburg

by Die Redaktion — Categories: Hamburg — Tags: , , , Leave a comment

© photogl - Fotolia.com

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Der durchschnittliche Leser eines Buches will mit dem zugehörigen Lesevorgang nicht viel Zeit verbringen. Er will, zugegebenermaßen nicht immer nur, seichte Kost, die es womöglich sogar erlaubt, das besagte am Tage zuvor gekaufte Buch in weniger als einer Nacht durchzuschmökern. Wer braucht unter diesen Umständen noch eine ganze Buchmesse, deren Auswahl derart ausufernd ist, dass der oben genannte Durchschnittsleser die Waffen streckt und sich nach vorgefertigten, einfach verdaulichen Literaturhäppchen sehnt? Viel eher könnte er sich mit einer abendfüllenden Veranstaltung rund um das Thema Buch anfreunden. Eine solche Veranstaltung stellt die am vergangenem Montag erstmalig stattgefundene „Weltnacht des Buches” in Hamburg dar.

Man wollte, so die Veranstalter, dem Leser die Freude am Buch zurückgeben. Das Motto, welches sich die erste „Weltnacht des Buches“ auf die Fahnen schrieb, lautet „Fest der Lesefreunde“. Es sind diese Lesefreunde, die das zugegebenermaßen abwechslungsreiche Abendprogramm mit Lesungen, Vorträgen und Debatten füllten.

Das Who-is-Who der literarischen Mainstreamszene gab sich an diesem Abend praktisch die Klinke in die Hand. Alle strömten sie herbei. Die flotte Charlotte Roche liess es sich nicht nehmen das bourgeoise Publikum mit pikanten Details ihres ausgeprägten Liebeslebens, dessen Beschreibung mittlerweile schon das zweite Buch füllt, die Schamesröte in die Wangen zu treiben (Wie gut, dass diese Wangen bereits nach dem obligatorischen Sektempfang ein wenig Farbe zugelegt hatten.)

Natürlich gab es auch noch solidere Themen. So durfte John Neumeier, seines Zeichens Choreograph von Weltrang, sein Debüt, ein Balletbuch, vorstellen und die üppige Fernsehköchin Cornelia Poletto gab noch ein paar Rezepte zum Besten.

Das Schlimmste kommt noch. Leidtragender des Abends war der, 1994 verschiedene, Charles Bukowski. Tom Buhrow, Frontmann der Tagesthemen, unterstellte dem ehemaligen Postmann, welcher sich angesichts der plumpen Obszönitäten einer Frau Roche im Grabe umdrehen würde, ein versoffener Pseudo-Rebell zu sein, lobte aber dennoch seine schriftstellerischen Qualitäten.

April 20, 2012

Denkmal für Wehrmacht-Deserteure

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© johas - Fotolia.com

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Braucht Hamburg ein Denkmal für Deserteure der Wehrmacht? Über diese komplizierte Frage wird derzeit in der Hansestadt angeregt diskutiert. Befürworter wollen das Kriegerdenkmal am Stephansplatz in Hamburg umwandeln. Rund 30.000 Menschen desertierten unter dem Nazi-Regime und kamen zu Tode. Allein in Hamburg wurden am Truppenschließplatz in Hötigbaum bei Rahlstedt 300 Deserteuren auf einmal ihr Leben genommen.

Während in Köln, Stuttgart oder Berlin meterhohe Mahnmale an das schwere Schicksal der Aufständigen erinnern und selbst kleine Städte wie Ulm oder Magdeburg Denkmäler errichtet haben, scheint es, als habe die Hansestadt Hamburg allgemein viel Nachholbedarf in Sachen Wehrmacht und ihre Konsequenzen.

Zwar gibt es im erwähnten Rahlstedt eine kleine Gedenktafel für die Opfer des schrecklichen Vorfalls, doch abgelegen zwischen Gewerbepark und Naturschutzgebiet. Verbannt an den Stadtrand – das will die Initiative rund um den 54-jährigen René Senenko nicht mehr hinnehmen. Der Geschichtswissenschaftler ist durch Zufall auf diesem Umstand aufmerksam geworden und hat mittlerweile viel Rückenwind von Kindern der verstorbenen Deserteure bekommen. Auch der Vorsitzende des Kulturausschusses in Hamburg, Norbert Hackbusch von den Linken kann nicht verstehen, warum Projekte wie die Stolpersteine oder die Gedenkstätte Neuengamme massiv gefördert werden, das schwere Schicksal der Wehrmacht-Deserteure jedoch gar nicht in die öffentliche Wahrnehmung kommt.

Ob allerdings die Umwandlung das 76-er Denkmal am Hamburger Dammtor viele Früchte tragen wird, ist sehr unwahrscheinlich. Es entstand 1936 und zeigt marschierende Soldaten im ersten Weltkrieg, sowie propagandistische Inschriften. Trotz der problematischen Aussage und Entstehungsgeschichte gibt es eine Stiftung hinter dem Denkmal, die von einer Umwandlung sicherlich nicht begeistert sind wird. Noch dazu zahlt der Verein für Denkmal-Erhaltung allein für das umstrittene Denkmal – wer würde bei einer Umwandlung zahlen? Ob die Kulturbehörde Hamburgs dafür aufkommt, ist ebenfalls fraglich. Scheut sich da eine ganze Stadt vor der Auseinandersetzung mit ihrer Vergangenheit?

April 19, 2012

BMW ruft Fahrzeuge zurück

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© Mariusz Blach - Fotolia.com

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Ein unentdeckter technischer Mangel hat den bayerischen Automobilhersteller BMW nun dazu veranlasst, rund 9500 Fahrzeuge der Hauptmarke BMW sowie der Tochtermarken Mini und Rolls Royce buchstäblich aus dem Verkehr zu ziehen.

Ein technischer Defekt hat bei entsprechenden Tests zu einem Schwelbrand im Motorraum geführt. Die Ursache dieses Fehlers wurde im Schlauch einer Pumpe ausgemacht, die den Turbolader mit zusätzlicher Kühlflüssigkeit versorgt. Der feine Schlauch steht durch diese Kühlflüssigkeit unter enormen Druck. Im Pannenfall entstehen so haarfeine Risse, Flüssigkeit tritt in den Motorraum aus, was zu einem Kurzschluss und schließlich zum Brand führt.

Zurückgerufen werden Autos der Reihen 5er, 6er, 7er , X5 und X6 mit Acht- und Zwölfzylindermotoren. Auch Autos aus der Mini-Serie und Rolly Royce Luxuslimousinen. Glücklich schätzen kann sich da, wer sich zum Beispiel für einen BMW 3er Gebrauchtwagen entschieden hat, denn der braucht sich über solche Dinge keine Sorgen machen und kann damit unbeschwert weiterfahren.

Die Bayerischen Motorenwerke genossen in Sachen Qualität bislang einen zweifelsfreien Ruf. Wie kaum ein anderes Unternehmen symbolisierte BMW international die deutsche Gründlichkeit und Ingenieurskunst. Dieser Ruf bekam allerdings schon im Herbst 2011 erste Kratzer. Bereits im letzen Jahr waren nämlich rund 70.000 Fahrzeuge wegen eines ähnlichen Fehlers vom Markt genommen worden. Darauf folgte eine weitere Panne: Weltweit wurden im März 2012 fast 1,4 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Der Fehler lag dabei in einem schlecht montierten Batteriekabel.

Bleibt zu hoffen, dass BMW sich in den nächsten Monaten um eine gründliche Fehlerdiagnostik seiner Produktion bemüht. Experten zur Folge ist diese Fehlerdiagnostik nicht immer einfach, da beim unüberschaubaren Netz von Zulieferern oft nicht ersichtlich wird, wie genau Fehlmontagen zu Stande kommen.

 

April 19, 2012

Sozialprojekt Switch von Kanzlerin geehrt

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© fotokalle - Fotolia.com

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Der Wettbewerb startsocial ehrt jedes Jahr sieben soziale Projekte mit dem Bundespreis. Schirmherrin von startsocial ist Bundeskanzlerin Angela Merkel, die die mit 5000 Euro dotierten Auszeichnungen persönlich in Berlin überreicht. Seit 2001 existiert startsocial. Ziel des Wettbewerbs ist es, dass freiwillige Experten in Wirtschaftsdingen soziale Projekte mit ihrem Know-How unterstützen. So kann das Engagement in Deutschland nachhaltig gefördert werden. 

Prämiert wurde zum Beispiel die Initiative “Switch”. Zwei Mal im Jahr werden Gruppen gebildet, die aus vier Kindern unterschiedlicher Herkunft (im Alter von acht bis 14 Jahren) bestehen. Dann besucht jedes Kind mit seiner Familie die Gastgeberländer für drei Tage. So kann ein kultureller Austausch stattfinden. Die Familien essen zusammen, gehen ins Museum oder schauen sich Städte an. Bei dem Programm haben schon mehr als 850 Familien aus 70 verschiedenen Nationen teilgenommen. Nach dem Besuch wird ein Mentorenprogramm angeboten, damit sich die neu geschlossenen Freundschaften nicht im Sand verlaufen. “Switch” wurde aus 450 Bewerbungen in die Bestenliste von 100 sozialen Projekten gewählt. 

Auch geehrt wurden die sozialen Sommercamps von PULS. Deren Motto lautet “Urlaub vom Ego und voller Einsatz für Andere”. Sie wollen das Engagement von Jugendlichen auf lokaler Ebene fördern. In den einwöchigen Sommercamps suchen sich die Freiwilligen Aktionen kultureller, sozialer oder ökologischer Natur aus, für die sie sich in ihrer Heimatstadt engagieren wollen.

Box-Out, Boxen gegen Gewalt, ist an Schulen aktiv und setzt sich für die Gewaltprävention und Integration ein. Der Gründer der Initiative, Christian Görisch, versucht den Jugendlichen durch den Boxsport Disziplin, Respekt und Verantwortung zu vermitteln. Das Projekt begleitet die Schüler langfristig. Ab der siebten Klasse bis zum Abschluss der Ausbildung.

April 17, 2012

Westsidestory im August in der Staatsoper Hamburg

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Das berühmte und erfolgreiche amerikanische Musical, die “West Side Story”, wird dieses Jahr auch in der Hamburger Staatsoper aufgeführt. Im Grunde ist die Handlung eine moderne Fassung von Romeo und Julia und hat damit auch heute noch nicht an gesellschaftlicher Brisanz verloren. Schließlich wird der Konflikt zwischen Gruppen unterschiedlicher ethnischer Herkunft thematisiert. Somit ist das Musical nicht nur für Kulturbegeisterte eine interessante Abendgestaltung. Wer sich für das Musical entscheidet, muss aber leider noch ein bisschen warten, denn die Premiere wird erst am 02. August 2012 in Hamburg gefeiert. Als Familienausflug lohnt sich “West Side Story” allemal. Wer nicht das Glück hat und über einen kleinen Van, wie den Opel Zafira, verfügt um mit der ganzen Familie nach Hamburg zu reisen, kann natürlich auch Busse oder Bahnen nutzen. Außerdem gastiert die West Side Story auch noch in anderen großen Städten. Mit dabei sind zum Beispiel auch Berlin, Leipzig und Köln.

Die Geschichte findet am New Yorker Broadway statt. wo das Musical 1957 auch das erste Mal aufgeführt wurde. Damals war “West Side Story” eine Sensation! Musikalisch, sowie dramaturgisch und schauspielerisch hat das Stück einiges zu bieten und verlangt den zumeist jungen Akteuren einiges ab. Der Regisseur und Choreograf, Joey McKneely, erklärt, dass es schwierig sei, passende Schauspieler zu finden, die jung und gleichzeitig erfahren genug sind, starke Emotionen darzustellen und komplizierte Partituren zu singen. Auf der ganzen Welt gibt es übrigens nur drei Künstler, die dazu berechtigt sind, die Originalchoreografie der West Side Story mit anderen einzustudieren. Im Stück findet ein Bandenkrieg statt, doch dann entspinnt sich eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Fronten. Eine spannende Story, welche schon seit  mehr als fünfzig Jahren das Publikum begeistert.

April 10, 2012

Das Kneipensterben in Hamburg

by Die Redaktion — Categories: Hamburg — Tags: , , Leave a comment

© Barbara Pheby - Fotolia.com

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In alten und neuen Gassenhauern wird die Reeperbahn gleichermaßen voller Inbrunst besungen und zeugt vom allseits bekannten Nachtleben Hamburgs. Doch nirgendwo anders geht das Aussterben der Kneipen so rapide vor sich, wie in der Hansestadt. Allabendlich finden sich hier zahlreiche Einheimische und Besucher zu einem Feierabendbier ein oder lassen es sich nicht nehmen, regelmäßig über den Kiez zu schlendern. Dazu gehören aber immer weniger, wie es scheint. Seit 2001 haben in Hamburg etwa 48 Prozent der Gaststätten ihre Türen für immer verriegelt. Darunter befanden sich vor allem viele Traditionslokale. Nur bei wenigen Ausnahmen gelingt es, das schöne Klischee der „Wohnzimmerkneipe“ noch einmal in einem zweiten Versuch aufleben zu lassen.

So verändert sich auch in St. Georg die ansässige Menschenmischung – und mit ihr natürlich die Umgebung. Wie vielerorts sieht man auch hier Erscheinungen, wie der Gentrifizierung ins Gesicht. Zusammen mit dem „Woodpecker“ an der Max-Brauer-Allee schloss ein Tag vor Heiligabend auch das Altonaer Traditionslokal, das 27 Jahre lang seine Stamm- und Neukundschaft bediente. Gleich drei bürgerliche Kneipen verabschiedeten sich in Nienstedten. Dort gingen sowohl in der Gaststätte „Schlag“ als auch im „Ratsherren-Eck“ und „Krug“ für immer die Lichter aus und die Liste der betroffenen Lokale breitet sich über weite Stadtteile weiter aus. Zwar beschleunigt sich das Kneipensterben in Deutschland seit 2001 überall, doch ist mit den 48 Prozent der Hansestadt ein bundesweiter Höchststand erreicht. Es handelt sich um eine erhebliche Menge, um die die Zahl der Gaststätten hier sanken. Geübte Beobachter und Forscher der Gesellschaftsstrukturen sehen die Gründe des Kneipensterbens vor allem im veränderten Kommunikationsverhalten. Das typische Kneipenverhalten finde demnach heutzutage über Facebook statt. Auch das Auseinanderdriften der gesellschaftlichen Klassen trage zu dem Aus für klassische Gaststätten bei.

April 3, 2012

Kunst wird zu Geld – Geld wird zu Kunst

by Die Redaktion — Categories: Hamburg — Tags: , , , , Leave a comment
© arsdigital - Fotolia.com

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Mit Kunst Geld zu verdienen, ist ein schweres Geschäft. Es gibt viele Künstler, vor allem junge, die ihren Traum, mit der Kunst Geld zu verdienen, früh aufgeben, weil sie einfach schlichtweg und paradoxerweise kein Geld haben. Um aber vor allem diesen jungen Künstler zu helfen, lädt die Hamburger Kulturstiftung zum zweiten Mal ein, um mit Kunst Geld zu verdienen. Was sich nach einer Rekapitalisierung anhört, ist nichts weiter als der Wunsch, jungen Künstlern zu helfen, Ideen umzusetzen. Denn der anfangs erwähnte Satz, junge Künstler würden den Traum hegen, mit ihrer Kunst Geld zu verdienen, stimmt nicht ganz: Sie wollen etwas viel Einfacheres: Kunst machen. Doch dafür bedarf es Geld. 

Im Museum am Steintordamm darf nun ersteigert werden, um den jungen Menschen zu helfen. Insgesamt zeigen sich 74 Werke. Darunter sind auch große Namen, wie die von Meese oder Gerhard Richter. Letzterer lockt und lockte zuletzt sehr viele Zuschauer zu seinen Ausstellungen rund um den Globus. Die Kosten für die Versteigerung und die Ausstellung übernimmt die Berenberg Bank, wie auch beim letzten Mal schon. Dadurch entsteht den Initiatoren rund um Gesa Engelschall, Vorstand der Hamburgischen Kulturstiftung, ein Vorteil, den gesamten Erlös an junge Künstler zu spenden. 

Das Geld dazu dient nicht etwa dazu den Künstlern ein besseres Leben zu verschaffen, nein, es soll beim Start, Kunst zu machen, helfen. Nicht mehr und nicht weniger. Damit sie die Projekte umsetzen können, sich etablieren können und später von dem, was sie da schaffen, Leben zu können. Im Endeffekt scheint der anfängliche Satz dieses Artikels dann auch nicht mehr so plump zu wirken. Schließlich mag es vielleicht kein Traum, dafür aber viel mehr eine Bedingung zu sein, um Kunst zu machen. 

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